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25-26.06.2026 | Max-Planck-Institut | Raum 038


International Law and the Mind

Workshop

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Der Workshop zielt darauf ab, das analytische Instrumentarium der Völkerrechtler zu erweitern, indem er sie dazu anregt, zu untersuchen, wie verschiedene mentale Prozesse unser Verständnis des Völkerrechts und dessen praktische Funktionsweise in der internationalen Gemeinschaft prägen. Ein gesteigertes Bewusstsein für mentale Prozesse kann der vorherrschenden Tendenz entgegenwirken, die Augen vor den verborgenen Vorannahmen zu verschließen, die die Entstehung und den strategischen Einsatz von Praktiken in der Disziplin und im Berufsfeld des Völkerrechts prägen. Die Erforschung der komplexen Zusammenhänge zwischen solchen mentalen Prozessen und die Bewertung ihrer Auswirkungen auf rechtliche Praktiken ist ein Forschungsgebiet, das für jeden Entscheidungsträger von Interesse sein kann. Das Programm gliedert sich in vier thematische Schwerpunkte: (i) Rahmen, Konzept, Überzeugung; (ii) Wahrnehmung, Kognition, Voreingenommenheit; (iii) Psyche, Emotion, Bewusstsein; und (iv) Projektion, Repräsentation, Vorstellungskraft.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.