02.10.2026 | 09:30-17:00 | Max-Planck-Institut | Raum 038
Konferenz
Diese von den Herausgeber*innen der „Max Planck Encyclopedia of Public International Law“ (MPEPIL) organisierte Konferenz bringt führende Völkerrechtler*innen zusammen, um den wachsenden Druck auf das internationale Menschenrechtsgefüge und dessen Auswirkungen auf Struktur und Funktion des Völkerrechts kritisch zu beleuchten.
Vor dem Hintergrund geopolitischer Fragmentierung, des Wiederauflebens autoritärer Tendenzen, bewaffneter Konflikte, des technologischen Wandels und klimabedingter Krisen untersucht die Konferenz, wie Menschenrechtsnormen in der heutigen rechtlichen und politischen Praxis in Frage gestellt, neu gestaltet oder instrumentalisiert werden.
Zehn international renommierte Wissenschaftler*innen aus dem wissenschaftlichen Beirat der MPEPIL werden aus einer Vielzahl von Perspektiven darüber reflektieren, ob die aktuellen Herausforderungen eine Phase der Erosion, der Anpassung oder der Neugestaltung des Völkerrechts signalisieren. Ziel der Konferenz ist es, einen vertieften wissenschaftlichen Austausch über die Zukunft der Menschenrechte und des Völkerrechts zu fördern und konzeptionelle sowie praktische Wege zu erarbeiten, um auf eine zunehmend komplexe globale Rechtsordnung zu reagieren.
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