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26-27.02.2026 | Max-Planck-Institut | Raum 037/038


International Law and Emotions: Recovering Universality?

Konferenz

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Die derzeitige internationale Ordnung befindet sich in Aufruhr. Der Widerstand gegen Verstöße gegen das Völkerrecht ist schwach, nicht zuletzt aufgrund der weit verbreiteten Missachtung des Rechts. Gleichzeitig nehmen der Einsatz und die Manipulation von Emotionen durch politische Entscheidungsträger ebenso zu wie ihre Angriffe auf das Völkerrecht. Diese Untergrabung betrifft insbesondere das Streben nach einem Recht, das nicht nur weltweit angewendet wird, sondern auch von allen Bevölkerungsgruppen geteilt wird und in diesem Sinne „universell” ist.

Die Konferenz "International Law and Emotions: Recovering Universality?" möchte untersuchen, wie, durch wen und welche Emotionen zur aktuellen Erosion der Wirksamkeit und Glaubwürdigkeit des Völkerrechts beitragen. Wie wird die Konstruktion von Emotionen über Zeit, Ort und Kultur hinweg geprägt? Können wir Emotionen identifizieren, die zur Stärkung oder Schwächung des Universalitätsanspruchs des Völkerrechts beitragen?

Diese Fragen werden mit Referenten und Teilnehmern aus den Bereichen Rechtswissenschaften, Psychologie, Anthropologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte, Literaturwissenschaft und Computerlinguistik diskutiert.


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