HeiParisMax ist eine deutsch-französische akademische Partnerschaft führender wissenschaftlicher Einrichtungen, die sich zum Ziel gesetzt hat, einen grenzüberschreitenden Gedankenaustausch zwischen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern und so der Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft im Herzen Europas Rechnung zu tragen. Auf deutscher Seite beteiligen sich das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg) sowie die Juristische Fakultät der Universität Heidelberg. Auf französischer Seite nehmen die École de Droit de la Sorbonne (Paris 1) und Sciences Po teil.
Deutsche und französische Perspektiven auf ein globales Rechtsgefüge im Wandel
Unter diesem Titel soll sich die Forschung der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insbesondere auf Themen des Völker- und Europarechts sowie der Rechtsvergleichung beziehen. In diesen Bereichen des Rechts stellt die Partnerschaft das erste institutionalisierte deutsch-französische Forum für Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en dar.
For the English version of this page, click here.
Die Studienstiftung des Abgeordnetenhauses fördert junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen aus Frankreich und weiteren Ländern die Berliner Forschungseinrichtungen nutzen wollen. Jährlich werden ca. 15 Stipendien für die Dauer von 10 Monaten in Höhe von monatlich 1.100 Euro für Graduierte und 1.630 Euro für promovierte Wissenschaftler vergeben, davon anteilig 330 € Miete für das Internationale Studienzentrum Berlin.
Bewerbungsschluss: 15. Dezember 2025
Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.
Das Programm Smart Loire Valley zielt darauf ab, hochwertige Forschung und internationale Kooperationsprojekte zu fördern, die personellen Kapazitäten und wissenschaftlichen Kenntnisse für Forschung, Entwicklung und Innovation zu stärken, indem talentierte und hochqualifizierte Forscher aus aller Welt und allen akademischen Disziplinen angesprochen werden.
Die jährliche Ausschreibung läuft von November bis Februar und steht allen wissenschaftlichen Disziplinen offen. Sie umfasst verschiedene Stipendien und Formate für Aufenthalte oder Interaktionen. Sie bietet eine wertvolle Gelegenheit, Finanzmittel für die Entwicklung von Grundlagenforschungsprojekten zu erhalten und nachhaltige internationale Kooperationen aufzubauen oder auszuweiten.
Bewerbungsfrist: 29. Januar 2026
Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.
Das CIERA bietet, mithilfe des DAAD und des MENSER, Mobilitätsstipendien für einen Forschungsaufenthalt (Niveau Master 2, Doktoranden und Postdocs) oder ein Praktikum (Niveau Master) im Bereich der Human- und Sozialwissenschaften in Deutschland und den anderen deutschsprachigen Ländern (Österreich, Schweiz) an.
Bewerbungsschluss
- für einen Aufenthalt zwischen Januar und Juni 2026: 30. Oktober 2025- für einen Aufenthalt zwischen Juli und Dezember 2026: 30. April 2026
Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie auf der Seite des CIERA (auf französisch).
Die deutsche Außenpolitik der Gegenwart steht in historischen Traditionen. Über Jahrhunderte war die Mitte Europas Ort der Auseinandersetzung um Frieden und Vormacht. Krieg und Gewalt waren – und sind – Teil dieser Geschichte. So wichtig eine verteidigungsfähige Bundeswehr ist, so wenig dürfen Außenpolitik und Diplomatie in den Hintergrund treten, wenn man dem Friedensgebot des Grundgesetzes gerecht werden will. Eckart Conze verbindet in seinem Blick auf 500 Jahre Geschichte das Streben nach Frieden mit der Gewalt des Krieges und stellt Fragen nach deutschen Interessen und der Rolle Deutschlands in Europa und der Welt.
Referent: Prof. Dr. Eckart Conze
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.
Das Projekt der Max-Planck-Law-Fellow-Gruppe zu Fairness und Völkerrecht möchte Möglichkeiten und Grenzen zur Bewältigung sich in diesem Kontext stellender Herausforderungen untersuchen. Interessierte NachwuchswissenschaftlerInnen sind herzlich eingeladen, an einem Workshop teilzunehmen und die räumlichen und zeitlichen Dimensionen von Fairness in ausgewählten Bereichen des internationalen Rechts zu analysieren.
Die dreitägige Grundveranstaltung findet vom 10. bis 12. Mai 2026 in Kiel statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
UN, NATO und EU – Organisationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Friedenssicherung beitrugen – leiden unter einem Verlust ihrer Glaubwürdigkeit und stehen vor inneren Zerreißproben. Ein Weitermachen wie bisher gibt es nicht. Es braucht neue Allianzen, da eine Großmacht wie die USA ihre (vermeintliche) Stärke auf neue Art ausspielt. Martin Kobler sieht in diesem Angriff auf die bisherige Weltordnung auch eine Chance für die EU, neue Strahlkraft zu entwickeln und ihren Werten treu zu bleiben. Dieser Abend ist eine Einladung, mit dem erfahrenen Diplomaten über Macht und Ohnmacht der Diplomatie zu diskutieren. Einem kurzen Vortrag folgt ein Gespräch mit dem Publikum im amerikanischen Stil des „Townhall-Meetings“.
Referent: Martin Kobler
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.